Kürbispralinen


Seien wir neugierig und entdecken wir, was in unserem bekannten Gemüse steckt. Kitzeln wir den Geschmack durch "Verdichtung".

Nehmen wir uns für unsere erste Untersuchung den Kürbis vor. Und weil man die Schale mitverwenden kann, untersuchen wir den Hokkaido Kürbis.

Zuerst raspeln wir den Kürbis und bedecken die Raspel mit Glühwein. Für meinen Test habe ich eine fertige Glühwein-Mischung genommen, was mich aber gar nicht zufrieden stellte. Die Säure war viel zu hoch und das Ergebnis etwas muffig.


Der zweite Versuch gelang da schon viel besser.

Zutaten:
100 g Hokkaido Kürbis geraspelt
100 ml Rotwein
1 Zimtstange
1 Vanilleschote
Saft 1/2 Orange
1 Sternanis
2 Nelken

AgaAga
20 g gehackte Mandeln

Zutaten bis auf das AgaAga in einen Topf geben und aufkochen. 5 Minuten simmern lassen und herunterkühlen. Mischung durch ein Sieb geben, Gewürze entfernen.

 

1. Testreihe:
1.     100 g abgesiebte Kürbisraspeln abwiegen und 50 ml des aufgefangenen Safts hinzugeben. Mit 2 g AgaAga vermischen, zum Kochen bringen und ca. 1 Minute blubbernd köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren.
In eine Silikonform für Pralinen füllen und vollständig auskühlen lassen. Anschließend in den Kühlschrank für mindestens 1 Stunde geben.

2.     Restlicher abgesiebter Saft und 100 ml Orangensaft mit 2 g AgaAga verrühren, aufkochen lassen und in eine zweite Form füllen. Nach ca. 5 Minuten gehackte Mandeln aufstreuen. Wieder vollständig auskühlen lassen und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank.


Das Ergebnis der Kürbispraline war neu und spannend. Es lohnt sich zu überlegen, wie man die Pralinen in einem Menü einsetzen könnte.

Die Orangenpralinen erinnerten an den Wackelpudding meiner Kindheit. Allerdings hatten sie durch die Mandelsplitter einen gewissen knusprigen Biss. Ein Einsatz auf einer Torte wäre hier der nächste Schritt.

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